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Waschnuss - WirtschaftlichkeitAuf den ersten Blick mag es erstaunlich sein, daß der Einsatz der Waschnuss anstatt herkömmlicher Waschmittel bis zu 50 Prozent der Kosten reduziert, da der Weg des Produktes vom Produzenten zum Endverbraucher in der Regel doch sehr weit ist.
Dies hat mehrere Gründe: Zum einen ist die Verarbeitung der Waschnuss denkbar einfach. Zum anderen kann der Transport gesammelt in großen Mengen per Schiff erfolgen. Sofern man direkt bei einem Importeur einkauft, entfallen zahlreiche Zwischenhändler, die andernfalls den Preis unnötig in die Höhe treiben bzw. die Gewinnspanne für die Produzenten vermindern.
Zukunft der Waschnuss
Insbesondere durch zahlreiche positive Radio- und Fernsehsendungen ist die Waschnuss in letzter Zeit sehr bekannt geworden.
Für die Menschen in den Anbauregionen bedeutet dies, daß durch die steigende Nachfrage Chancen zur Verbesserung der wirtschaftlichen Entwicklung entstehen. Wichtig ist jedoch ein fairer Preis, der den zumeist in einer Kollektive zusammengeschlossenen Bauern ein geregeltes Auskommen ermöglicht. Achten Sie daher bei dem Kauf darauf! Lassen Sie sich im Zweifelsfall eine schriftliche Bestätigung und Infomaterial von den Verkäufern zusenden. |
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Hier ein direktes Beispiel von Govinda Natur GmbH: Unsere Waschnüsse stammen aus Nepal, wo die Waschnüsse wild im Himalaya wachsen. Die Regierung erlaubt es der dortigen Bevölkerung, die Nüsse gegen eine gewisse Gebühr zu sammeln und auf dem Markt zu veräußern. Diese Bestände werden von uns gekauft und in Indien weiterverarbeitet. Der Kern wird entfernt, und die Schalen werden in Stoffbeutel verpackt. Für diese Weiterverarbeitung unterstützen wir arme Familien in Bombay, die mit dieser Tätigkeit eine gut entlohnte Arbeit gefunden haben.
Es ist anzunehmen, daß auch das Bewußtsein hinsichtlich der eigenen Ressourcen in den Ursprungsländern selbst wächst, da dort leider allzu häufig teure, westliche Waschmittel verwendet werden. Da diese in der Regel ungeklärt mit dem Abwasser in die Umwelt gelangen, oder teilweise sogar direkt beim Waschen der Wäsche in Flüssen und Seen benutzt werden, wäre eine Verwendung in den Ursprungsländern eine Verbesserung für Flora und Fauna.
Da Waschnussbäume auch auf kargen Böden angepflanzt werden können, wird mit jedem Baum der Bodenerosion entgegengewirkt. Da die Bäume einen direkten Nutzen für die Besitzer einbringen, ist die Abholzung, die insbesondere in Steppengebieten die Wüstenbildung deutlich verstärkt, ein direkter finanzieller Nachteil. Es ist daher anzunehmen, daß langfristig eine verstärkte Nachfrage zu mehr Anpflanzungen insbesondere in regenarmen Gebieten führt. Da sich die Waschnuss mit dem Saponin auf natürliche Weise erfolgreich gegen Schädlinge, Pilze und Bakterien schützt, ist ein Einsatz von Pestiziden u.ä. glücklicher Weise nicht notwendig. Dies ist ein weiterer großer Vorteil, da sowohl Umwelt wie auch Geldbeutel des Produzenten nicht belastet werden. |
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